Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Corona - Informationen für Patienten und Besucher

Angehörige und Besucher

Sehr geehrte Angehörige und Besucher,

trotz Lockerungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens hat sich das Kreiskrankenhaus entschlossen, das bestehende Besuchsverbot beizubehalten. Zur Begründung äußert sich Geschäftsführer Gerhard Hallenberger: „Wir haben viele hochbetagte, mit Vorerkrankungen belastete oder durch Immunsuppression (z.B. bei onkologischen Erkrankungen) beeinträchtigte Patienten, für die das Corona-Virus eine ernste Bedrohung darstellt. Da die Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen für uns höchste Priorität hat, bleiben wir zunächst bei dem Besuchsverbot. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ Die Landesregierung hat die bereits im März herausgegebene Verordnung zum Besuchsverbot in Krankenhäusern bis vorerst 05. Juli verlängert.

Besucher-Regelung

  • Angehörigenbesuch sind derzeit nicht möglich.
  • Ausnahmen können nur nach Rücksprache mit dem verantwortlichen Arzt erteilt werden, wenn der Zustand des Patienten kritisch ist oder eine Palliativsituation besteht.
  • Geburtsstation: Väter dürfen weiterhin bei der Geburt dabei sein und im Familienzimmer übernachten. Wenn sie jedoch das Gebäude verlassen haben, können sie nicht wieder zurück auf die Station kommen.
  • Die Besuchsregelung gilt auch außerhalb des Gebäudes. Wir möchten Sie bitten, sich nicht mit Ihren Angehörigen vor der Klinik zu treffen.
  • Für die Angehörigen besteht die Möglichkeit, eine telefonische Basisauskunft durch die Pflege zu bekommen und während der regulären Dienstzeiten mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen. Hierzu kann ein Gesprächstermin vereinbart werden.
  • Gerne können Sie für Ihre Angehörige dringend benötigte Artikel, wie z. B. Wäsche, Pflegemittel usw. im Krankenhaus an der Pforte abgeben. Auch ist es möglich benutzte Wäsche über diesen Weg abzuholen.

Ambulanzen

  • Um die nötigen Abstandsregeln auch in den Wartebereichen der Ambulanzen und im MVZ einhalten zu können, bittet das Kreiskrankenhaus, Begleitpersonen nur bei zwingender Notwendigkeit mit ins Gebäude zu kommen, den Patienten zur Ambulanz zu bringen und dann möglichst im Außenbereich zu warten. Bei kurzen Anfahrtswegen kann die Begleitperson auch telefonisch benachrichtigt werden, wenn der Patient wieder abgeholt werden kann.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihre Klinikleitung

Maskenpflicht

Im Kreiskrankenhaus und im Medizinischen Versorgungszentrum herrscht Maskenpflicht.

 

Masken schützen je nach Art mehr oder weniger vor der Übertragung einer Tröpfcheninfektion (wie bei COVID-19)! Der Träger darf sich jedoch nicht in falscher Sicherheit wiegen!

Das Tragen einer Maske entbindet nicht von der Einhaltung der Corona-Etikette.

Das bedeutet im Einzelnen, auch mit Maske:

  • Abstand halten, mindestens 1,5 m, besser 2m
  • Husten- und Niesetikette einhalten, nicht in die Hand oder in den Raum, sondern wegdrehen und in die Armbeuge husten oder niesen
  • Nicht ins Gesicht fassen
  • Regelmäßig Hände waschen oder desinfizieren (Hautpflege nicht vergessen)

Sollte der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden können, können MNS das Ansteckungsrisiko minimieren, wenn beide Personen einen MNS tragen.

Wechsel der Maske nach wissentlicher Kontamination (z.B. Husten/ Niesen) und bei Durchfeuchtung.

Sog. Community-Masken (Alltagsmasken) müssen nach Gebrauch hygienisch aufbereitet werden.

Schals, Halstücher u.ä. werden im Kreiskrankenhaus Frankenberg als Maskenersatz/Gesichtsschutz nicht akzeptiert. Ebenso das Tragen einer Maske mit einem sogenannten Ausatem-Ventil durch Patienten/Besucher, aufgrund des fehlenden Fremdschutz. (siehe Abbildung)

Tragen von Schutzhandschuhen:

Das Tragen von Schutzhandschuhen kann eine falsche Sicherheit vermitteln. Die Eintrittspforte des Virus ist die Schleimhaut, nicht die Haut. Schutzhandschuhe können zu wahren Virusschleudern werden, wenn diese permanent und unreflektiert getragen werden. Eine regelmäßige und sachgerechte Händehygiene schützt wesentlich effektiver vor einer Ansteckung.

Das permanente Tragen von Schutzhandschuhen schädigt außerdem die Haut und schließt eine Übertragung des Virus ohne die entsprechende Händehygiene nicht aus.