Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Corona - Informationen für Patienten und Besucher

Neue Besucherregelung ab dem 14. Juni 2021

Sehr geehrte Besucher, Angehörige und Patienten,

nachdem die Hessische Landesregierung grünes Licht gegeben hat, wird am Kreiskrankenhaus in Frankenberg das bestehende Besuchsverbot ab dem 14.06.2021 gelockert.

Patientinnen und Patienten im Krankenhaus benötigen unseren besonderen Schutz: zusätzliche Infektionen, wie zum Beispiel durch das Coronavirus, können zu schweren Krankheitsverläufen führen. Bitte helfen Sie uns, die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu schützen und schützen Sie sich selbst!

Verzichten Sie auf einen Besuch, wenn Sie sich krank oder unwohl fühlen. Nutzen Sie jetzt stattdessen vermehrt andere Wege, um mit Ihren Angehörigen oder Freunden zu kommunizieren z. B. Telefon oder E-Mail.

Folgenden Regelungen gelten im Kreiskrankenhaus Frankenberg

Wie oft darf ein Patient besucht werden?
  • Ein Patient darf innerhalb der ersten sechs Tage nach stationärer Aufnahme in unserem Haus zweimal Besuch erhalten. Pro Besuch sind dabei maximal zwei Personen erlaubt. Die Patienten werden bei Ihrer Aufnahme gebeten, zwei Besucher und bestenfalls die Besuchszeiten zu benennen.
    • Diese zwei Personen sollten sich im Vorfeld absprechen, sonst kann es passieren, dass der Patient gleich am ersten Tag zweimal Besuch erhält und damit sein Kontingent für die nächsten 5 Tage erschöpft ist. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Nicht jede der beiden Kontaktpersonen darf zweimal separat kommen, das wären dann 4 statt der erlaubten 2 Besuche.
    • Kinder/Geschwistrkinder gelten, unabhängig vom Alter als Besucher und werden wie Erwachsene behandelt. Auch sie müssen Geimpft, Genensen oder Getestet sein (Details siehe Zugangsvoraussetzungen) und einen MNS tragen (auch Kinder unter 6 Jahren).
  • Vollständig Geimpfte und Genesene sind während der Besuchszeit zusätzlich (zu den benannten Besuchern) erlaubt.
  • Ab dem siebten Tag darf dann täglich ein Besuch mit den benannten zwei Personen stattfinden.
  • Geburtsstation: Väter dürfen weiterhin bei der Geburt dabei sein und im Familienzimmer übernachten. Die entbundene Patientinnen können innerhalb der ersten 6 Tage vier Besuche nach eigenem Ermessen verteilen, um den Vätern einen täglichen Besuch ermöglichen zu können. Väter sind nicht an die Besuchszeit von einer Stunde gebunden. Für andere Besucher als den Vater gilt die 1-stündige Besuchszeit. Es sind max. 2 Personen pro Besuch erlaubt.
  • Ausnahmen können nur nach Rücksprache mit dem verantwortlichen Arzt erteilt werden, wenn der Zustand des Patienten kritisch ist oder eine Palliativsituation besteht.
  • Die Besuchsregelung gilt auch außerhalb des Gebäudes. Wir bitten Patienten und Besucher, sich nicht vor der Klinik mit Ihren Angehörigen zu treffen.
In welchen Besuchszeiten darf man kommen und wie lang?

Besuchszeiten im Kreiskrankenhaus Frankenberg ab dem 14.06.2021

  • Montag bis Freitag: 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Samstag, Sonntag und Feiertagen: 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Intensivstation: In Absprache mit dem behandelnden Arzt in der Zeit von:
    täglich 11:00-12:00 Uhr und 15:30-18:00 Uhr

Die Besuchszeit ist auf eine Stunde beschränkt.

Zugangsvoraussetzungen

Auch im Kreiskrankenhaus gelten die jetzt schon im Sprachgebrauch verankerten „3G“ für Geimpfte, Genesene oder Getestete. Wer einen Patienten besuchen möchte, muss dafür einen Nachweis vorlegen. Akzeptiert werden…

  • Impfausweis oder entsprechender Ausdruck der Impfstelle, die bestätigen, dass die zweite Impfung vor mindestens 14 Tagen durchgeführt wurde
  • ein Nachweis des Gesundheitsamtes zu einer überstandenen Covid19-Erkrankung,
  • ein höchstens 24 Stunden alter negativer Test einer offiziellen Teststelle (keine Selbsttests)
  • Testhefte bei Kindern ab 6 Jahren werden durch KKH FKB anerkannt. Kinder unter 6 Jahren dürfen ohne Nachweis aber mit Screening (Gesundheitsabfrage) eingelassen werden.
Registrierung am Besucher-Schalter

Jeder Besucher wird am Empfang gebeten sich schriftlich anzumelden und erhält hier einen Besucherausweis, der während des Aufenthaltes im Kreiskrankenhaus sichtbar getragen werden muss. Dieser ist am Ende des Besuches am Empfang wieder abzugeben, wobei sich gleichzeitig mit Unterschrift ausgetragen werden muss. Zur schriftlichen Anmeldung gehört auch das Ausfüllen des Selbstauskunftsbogen, den Sie auch gerne schon hier downloaden und vorausgefüllt mitbringen können.

Zum Check-In kann auch die Luca-App verwendet werden, sie ersetzt aber nicht das Ausfüllen des Selbsauskunftsbogen und die Anmeldung an der Besucherregistrierung.

Besuche weiterhin verboten...
  • Bei Patienten mit Verdacht oder nachgewiesener Infektion mit dem Corona-Virus ist kein Besuch erlaubt.
  • Für Personen mit Atemwegsinfektionen besteht weiterhin ein Betretungsverbot in unserem Haus, um sich selbst, die Patientinnen und Patienten und das Krankenhauspersonal zu schützen.
  • Wir behalten uns vor, ein individuelles Besuchsverbot auszusprechen, wenn Patient oder Besucher aus Orten mit einer hohen Infektionsrate (Risikogebiet) kommen.

 

Telefonische Auskunft

Für die Angehörigen besteht weiterhin die Möglichkeit, eine telefonische Basisauskunft durch die Pflege zu bekommen und während der regulären Dienstzeiten mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen. Hierzu kann ein Gesprächstermin vereinbart werden.

Wäsche bringen/abholen

Dringend benötigte Artikel, wie z. B. Wäsche, Pflegemittel für Patienten können weiterhin im Krankenhaus an der Pforte abgeben, sowie benutzte Wäsche abgeholt werden.

Formulare und Verhatltenshinweise für Besucher zum Download

Ambulante Patienten

Die Abläufe für ambulante Patienten in den Ambulanzen des Kreiskrankenhauses und im MVZ werden ebenfalls angepasst. Bitte vereinbaren Sie in jedem Fall telefonisch einen Termin, auch für offene Sprechstunden.

Begleitpersonen dürfen nur bei zwingender Notwendigkeit mit ins Gebäude zu kommen. Diese können den Patienten zur Ambulanz bringen und dann möglichst im Außenbereich oder im Auto warten. Die Begleitperson kann auch telefonisch benachrichtigt werden, wenn der Patient wieder abgeholt werden kann.

Maskenpflicht

Im Kreiskrankenhaus und im Medizinischen Versorgungszentrum herrscht Maskenpflicht.

Wir akzeptieren derzeit ausschließlich folgende Masken:

FFP2-Masken ohne Ausatemventil

 

medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske)

 

Masken schützen je nach Art mehr oder weniger vor der Übertragung einer Tröpfcheninfektion (wie bei COVID-19). Der Träger darf sich jedoch nicht in falscher Sicherheit wiegen.

Das Tragen einer Maske entbindet nicht von der Einhaltung der Corona-Etikette.

Das bedeutet im Einzelnen, auch mit Maske:

  • Abstand halten, mindestens 1,5 m, besser 2m
  • Husten- und Niesetikette einhalten, nicht in die Hand oder in den Raum, sondern wegdrehen und in die Armbeuge husten oder niesen
  • Nicht ins Gesicht fassen
  • Regelmäßig Hände waschen oder desinfizieren (Hautpflege nicht vergessen)

Sollte der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden können, können MNS das Ansteckungsrisiko minimieren, wenn beide Personen einen MNS tragen.

Wechsel der Maske nach wissentlicher Kontamination (z.B. Husten/ Niesen) und bei Durchfeuchtung.